Wo liest es sich am besten?
Lesen – der Zugang zur großen, weiten Welt des Wissens und der Phantasie

Das Buch – ein Zugang zur großen, weiten Welt des Wissens und der Phantasie
Das ABC zu erlernen ist der Beginn auf lange Reisen zu gehen. Denn zusammengefasste Buchstaben ergeben ein Wort und solche Worte in Reihe gebracht erzählen dem Betrachter so vieles aus dem „Leben der Anderen“ … Die Vielfalt alleine durch die Zeitungen und weiteren Schriften fordern die Gehirnzellen ständig heraus. Denn was wir lesen, verarbeiten wir auch. Und trotz dieser Informationsfülle, die täglich durch unsere Augen fließt, will der Mensch mehr.
Und was hat Lesen mit Entspannung zu tun?
Um diesen Drang zu stillen, gibt es die Literatur, oder zumindest die leichte Belletristik, denen man sich gerne hingibt. Manchmal darf es auch ein Gedicht sein, doch egal ob Thriller, Phantasie oder was zum Lachen, Bücher bereichern den Alltag ungemein.
Die Alten und die neuen Schmöker – Erinnerungen bleiben
Ein Buch in der Hand, das schmückt ungemein, dies würde zumindest Herr Grünlich aus den Buddenbrooks des Autoren Thomas Mann geäußert haben. Gäbe es das Buch nicht, welch Verdruss dieser Kaufmannsfamilie nicht begegnet zu sein. Ganz zu schweigen vom „Unterm Rad“ von Hermann Hesse oder Gustav Freytag mit „Der verlorenen Handschrift“ oder seinem berühmten Werk „Soll und Haben“ …
Liebe, Spannung, Realität – Das Allerlei schafft Abwechslung

Ein romantisches Buch im Lesesessel sorgt für Entspannung
In der leichteren Kost, dennoch nicht minder an Erzählkunst, die irische Schriftstellerin Maeve Binchy. Mit „Der grüne See“ läutete sie eine weitere Generation einer Leserschaft ein. Man taucht ein in den Lesestoff und findet sich immer in Irland bei Schicksalen des Lebens wieder. Doch immer mehr greift Mann oder Frau zum Thriller. Das Angebot ist recht ausgeprägt am Markt. Wem es gruselig werden soll, der greift sich „Vier Tage währt die Nacht“ oder schnappt sich das Neuste von Dan Brown. Auswahl an Mord und Aufklärung steht gerne schussbereit im Regal.
Bücher gibt es oft in mehreren Ausgaben mit unterschiedlichen Preisen. Ein Buch Preisvergleich hilft bei der Auswahl.
Schriftliche Werke umgeben die freie Zeit
Da heißt es sich mit einem Stapel zusammengestellter Bücher einen ruhigen wie gemütlichen Platz in seiner Wohnung zu sichern. Dies ist leichter gesagt als getan. Irgendwie stört einen immer etwas. Und das schauen sie uns an, die Helden aus den Blattwerken, stehen bereit im Bücherregal und erwarten ihren Leser. Wohl dem, der außer seiner Lesebrille zudem einen Lesesessel sein Eigen nennt. Und ein, zwei, drei … wird ein kleiner „Literaturtempel“ aus Titeln verschiedener Art um den Lesestuhl errichtet. Man möchte ja genießen und nicht ständig von Neuem auf die Suche gehen.
Der Lesesessel sorgt für Entspannung – das Buch für eine heile Welt
Alles liegt bereit, das erste Buch hält die Hand erwartungsvoll und nun hinein in die Gemütlichkeit der Polsterung. Füße hoch und Buch aufgeschlagen. In einem Ohrenbackensessel als Lesesessel kann man noch mehr der realen Welt entschwinden. Die Ohren sorgen für Abschirmung und Ungestörtheit.
Die Zeit verstreicht und Harry Potter saust mit seinem Besen durch die Zauberschule. Man stellt nach Stunden erstaunt fest, dass man immer noch ohne Beschwerden die Zeilen genießen kann. Gleiches geschieht auch beim Lesen von „The Golden Notebook“ von Doris Lessing, dieses umfangreiche Werk benötigt schon einiges an Sitzfleisch. Aber in einem Lesesessel, gleich ob aus Stoff oder edlem Leder, hochklappbar oder nicht, fühlt man sich der Sache des Durchhaltens gewachsen.
Das E-Book klein, handlich, immer dabei – oder doch ein Hörbuch?
Ein Notebook als Werkzeug zum Lesen, wahrscheinlich nicht ganz ideal, aber es gibt dazu ja weitere elektronische Möglichkeiten. Auf dem Tablet lassen sich bequem Bücher laden und durchlesen. Damit gelingt es auch, den Roman unterwegs weiterzuverfolgen. Doch wer will schon seinen Platz der ersten Reihe im kuschligen Lesesessel aufgeben. Nein, dort verweilt man gerne bis die letzte Seite geendet hat. Die Augen sind müde, der Geist ist wach … Wie gut, dass es das Hörbuch gibt. Man lehne sich zurück und hofft auf den „Stoff aus dem die Träume sind“ …
Warum der richtige Leseort so viel ausmacht
Jeder Leser kennt das Phänomen: Derselbe Roman, der zuhause auf dem Sofa kaum vorankommt, fesselt im Urlaub auf Anhieb. Das liegt nicht nur am Buch. Es liegt am Ort. Die Umgebung, in der man liest, beeinflusst das Leseerlebnis erheblich. Zu viel Lärm, ein unbequemer Sitz, schlechtes Licht: Jeder dieser Faktoren zieht die Aufmerksamkeit aus dem Text heraus.
Wer einen festen Leseplatz einrichtet, merkt schnell, wie sehr das hilft. Der Körper lernt: An diesem Ort wird gelesen. Die Ablenkungen treten in den Hintergrund. Man kommt schneller in den Text hinein und bleibt länger dabei. Das ist kein Trick, das ist schlicht eine Frage der Gewohnheit und der Rahmenbedingungen.
Licht, Wärme und die richtige Sitzhöhe
Drei Dinge machen einen guten Leseplatz aus: Licht, Wärme und eine bequeme Sitzposition. Beim Licht gilt: Tageslicht ist am besten. Wer seinen Lesesessel nahe ans Fenster stellt, hat für die Nachmittagslektüre die beste Ausgangslage. Abends sollte die Lichtquelle warm und hell genug sein. Eine Stehlampe neben dem Sessel mit warmweißem Licht ist die bewährteste Lösung.
Wärme ist beim Lesen wichtiger als man denkt. Wer kalt sitzt, denkt früher ans Aufstehen. Eine Decke auf der Sessellehne, eine Wärmflasche im Winter, ein angenehm temperiertes Zimmer: Das klingt banal, macht aber den Unterschied zwischen 20 Minuten und zwei Stunden Lektüre.
Die Sitzhöhe und Rückenlehne entscheiden, ob man nach einer Stunde mit verspanntem Rücken aufhört oder bequem weiterliest. Ein Lesesessel mit guter Lumbalunterstützung und der richtigen Neigung der Rückenlehne ist kein Luxus, sondern die Grundlage für entspanntes, langes Lesen.
Vorlesen als gemeinsames Erlebnis
Lesen ist oft eine einsame Tätigkeit. Das ist gut so, denn es ist eine der schönsten Formen des Rückzugs. Doch es gibt eine Form des Lesens, die geteilt wird: das Vorlesen. Eltern, die ihren Kindern vorlesen, schenken ihnen mehr als eine Geschichte. Sie schenken ihnen eine Erinnerung, eine Stimme, eine gemeinsame Welt aus Worten.
Auch unter Erwachsenen hat das Vorlesen seinen Reiz. Wer schon einmal einen Text vorgelesen bekommen hat, weiß: Es klingt anders als das stille Lesen. Die Stimme des Vorlesers gibt dem Text Rhythmus und Stimmung. Eine gute Stimme kann aus einem mittelmäßigen Roman etwas machen, das man nicht vergisst.
Unser Lesetipp
Ein Liebesroman für den Lesesessel?
Frauen lieben Bücher, „papiergebundene Ausgaben leicht zu konsumierender Informationen“ (anderes Wort für Kitschromane) sehr. Zur Entspannung ist das genau das richtige.
Häufige Fragen
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